Das Laster der Ungeduld
Oh ja, ungeduldig war ich schon immer und gerade wieder. *g*
Ungeduldig zu sein kann einen manchmal schon einiges verleiden. Denn wenn es dann nicht klappt, dann ist das erstmal - genau - doof nicht mehr interessant. Ich erinnere mich an das Thema Fahrrad fahren lernen. Meine Oma spendete ihr damaliges Klapprad in gülden, mein Vater ist mit mir die Straße runter - und raufgerannt. In der nächsten Kurve hat er sich hinterm Baum versteckt und ich bin die Runde allein gefahren, etwas wackelig, aber für den Anfang okay. Doch dann kam die kleine “Straßengang” und die fuhren schon die gefühlten 30cm-Bordsteinkante hoch, wow. Wenn ich schon Fahrrad fahren konnte, dann kann ich das auch. *ähem* Ende vom Lied waren zwei aufgeschlagene Knie, ein verheultes Gesicht und ein paar blaue Flecken. Das Fahrrad blieb ganz. Es verschwand danach in den Keller, wo es dann geschlagene zwei Jahre verstaubte, denn Fahrrad fahren war erst mal völlig doof.
Jaja… genauso gut war die Geschichte mit dem Stricken. Ich wollte doch sooo gerne stricken lernen, aber mit links und rechts, ein im Sinn, drei fallen lassen.. wuaahh, da hab ich es auch fallen lassen. Schnellstens.
Überhaupt handwerkliches oder vorallem etwas zum Frickeln… das bringt mich an den Rand des Wahnsinns, es sei denn ich hab nen guten Tag erwischt.
Tja, jetzt sitz ich hier und warte ungeduldig auf meine Amazonbestellung, die heute in der Packstation ankommen soll. Da ist doch mein neuer MP3 dabei *dumdidum*. Als Anreiz für den Marathon. Menno, kann nicht dat Mobilding bimmeln und verkünden, dass es eingetroffen ist? “Auf heiße Kohlen sitzen” könnte man die Hampelei hier auch nennen. Ach ja. Aber irgendwas lasterhaftes muß man ja haben
die zappelige ri
Katalogisiert in alles wird auch nicht gut | Kommentare (2)Das Spiegellabyrinth - Frank Beddor
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Alyss wächst in einem Land volle Wunder und fantastischer Dinge auf. Doch an ihrem siebten Geburtstag fällt ihre Tante Redd mit einem Herr ins Wunderland ein. Die Konigin, Alyss´Mutter, wird ermordet. Alyss kann mit knapper Not fliehen - sie nutzt eine schmale Öffnung in die Gegenwelt und gelangt ins viktorianische London. Bald muß sie feststellen: Der Weg zurück ist ihr verwehrt. Alyss hat keine Hoffnung mehr, Wunderland noch einmal wiederzusehen. Jahre vergehen, während sie versucht, sich an das Leben in der fremden Welt zu gewöhnen. Mac Rehhut jedoch, der true Leibwächter ihrer toten Mutter, hat die Suche nach Alyss nicht aufgegeben und spürt sie schließlich auf. Aber auch die Spione von Königin Redd ruhen nicht - sie schickt Mac einen Killer nach, ein grausames Geschöpf, halb Katze, halb Mensch, das stets ein eigenartiges Grinsen im Gesciht trägt. Und der Kamp mit dem Killer ist nicht die letzte bewährunsprobe für Alyss: In Wunderland muss sie ihren Weg durch das geheimnisvolle Spiegellabyrith finden, das sich nur für die rechtmäßige Königin auftut und nur von ihr durchschritten werden kann.
Die wahre Geschichte von “Alice im Wunderland” - eine Geschichte von Mord, Rache, Krieg, Liebe und Wahrheit.
Mein Fazit:
Nichts mit freundlich und irgendwie drollig hier. Ne, ganz schön blutig und mordrünstig :), aber trotzdem liebenswert. Die Geschichte ist interessant erzählt und die Charaktere sind halt etwas grober, nicht so fein und rüschig wie im Original, auch die Rollenverteilung ist sehr ansprechend, die mordlüsterne “Grinsekatze” zB.
Das einzige was mich störte war der Schreibstil, irgendwie war das nicht abgerundet, das hakte eher, fühlte sich etwas kühl an. Wie soll ich das beschreiben? Vllt. lag es einfach nur daran, dass man ständig das kuschelige weichgespülte Original mit dieser Version verglich. Hm, aber so deutlich beschreiben kann ich das leider nicht, sorry.
Auf jeden Fall eine interessante Version des Ganzen. Für FantasyFreunde sehr zu empfehlen und natürlich für alle, die der Grinsekatze eh ne andere Rolle geben wollten.
Ruhrmarathon 2009 - dabei sein ist alles
Nun ist es getan. Unwiderruflich. Ich bin angemeldet. Was hab ich getan? Das heißt jetzt für mich in den nächsten 180 Tagen ordentlich in Form zu kommen, so dass ich den Walking 1/2 Marathon in 3 Stunden bewältigt habe. Ja, der Luschensport, aber Vorsicht!! Ohne Stöcke!!
Bin auf die neue Strecke gespannt, denn starten werd ich diesmal in Gelsenkirchen und walke nach Essen. 2007 war Gelsenkirchen das Ziel. Wird schon werden. Eigentlich kann ich die Zielzeit gar nicht verfehlen, wenn ich mit meinem höchstpersönlichen Drillmaster trainiere. Richtig. Herzeblatt. Der kann ganz schön fies sein. ;)
Den-man-tau oder wie hieß das noch gleich?
eure ri
Katalogisiert in alles wird gut, privatkram | Kommentare (3)Zitat #30
„Man kann das Leben nur rückwärts verstehen,
aber man muss es vorwärts leben.“
SØren Kierkegaard
Katalogisiert in zitierwahn | Ein Kommentar (1)Fragen über Fragen - Teil 1 Die Bahn
Warum wird eine Verspätung des Zuges angezeigt, wenn er dann doch zu früh einfährt?
Warum fahren manche Züge bis ans Ende des Gleises und andere nur bis zum Anfang des Gleises?
Warum sind die Züge immer versifft?
Warum gibt es in einer S-Bahn die 1.Klasse? (Wenn ich doch schon Kohle für so ein Zusatzticket ausgeb, kann ich doch gleich RE fahren)
Warum müssen sich Size-Zero-Trägerinnen immer breit machen wie XXXXXL-Träger/innen?
Wo steht die Sitzplatzgarantie für Handgepäck egal welch Coloeur geschrieben?
Warum kann man defekte Türen nicht reparieren?
Warum werden Kinder aus der Bahn geworfen und besoffene, kotzende oder randalierende Mitfahrer nicht?
Warum werden im Informationszentrum kaum bzw. falsche Antworten gegeben? (falsche Routen, keine Informationen ->Mitarbeiter krank…)
Warum gibt es Fahrpläne, wenn sich doch nicht dran gehalten wird? (zB. 6:47 Abfahrt nach Plan, tatsächliche Abfahrt 6:44)
Warum werden nie die versprochenen neuen Wagen eingesetzt, sondern immer noch der fahrende Schrott eingesetzt? Warum stolpert man jedes Jahr aufs Neue über den plötzlich einsetzenden Herbst oder Winter? (böses böses Wetter und böse böse Versprechungen)
und es könnte weitergehen…
die fragende Ri
Katalogisiert in alles wird auch nicht gut | Kommentare (2)Schneller Themewechsel grrrr
Sorry, wenn ich Euch schon wieder mit einem Themewechsel nerv, doch das neueste - welches ich total toll finde - ging leider gar nicht. Es dauerte eine Ewigkeit bis sich bei mir mal die Seite aufgebaut hat und nach ein bißchen runterscrollen *peng* ist alles abgestürzt. Wuahhh!. Angeblich soll es an irgendeinen verbauten Java-Script liegen, doch ich wüßte nicht wo das gute Miststück zu finden wäre.
Daher diese schnelle Notlösung, an den Bezeichnungen und an den Sidebars wird noch gebastelt, aber ich kann endlich das zehnte Mal versuchen einen Kommentar abzugeben auf meinen eigenen Blog, ohne dass irgendwas jetzt in die Wicken geht. Das ist doch schon mal Fortschritt aufgrund eines Rückschritts.
eure “etwas verzweifelte” Ri ![]()
trautes heim
Die Woche an der Nordsee verging wie im Fluge, ob ich mich tatsächlich erholt kann ich noch nicht mal sagen. Leider fiel der Inselbesuch dieses Jahr mal wieder aus, da das Wetter zu neblig war und ich muß Herzeblatt ja doch etwas recht geben, dafür dann die Fähre zu bezahlen, den Tag dort auch noch was ausgeben (Kaffee oder Tee usw) wäre etwas teuer gewesen. Wer weiß, vllt. wäre es auch ein total beneidenswerter Tag geworden. Nun ja. Dieses Jahr werde ich es nicht mehr erfahren.
Im Großen und Ganzen war es sehr diesig und nebelig, doch für November zu warm. Erst gestern, wo wir unsere Himmelslaternen fliegen lassen wollten, kam Wind auf, eigentlich eher gesagt Sturmböen, für unsere Laternen natürlich ein Gau. Man kann ja schließlich nicht alles haben.
Hier mal ein paar Impressionen der letzten Woche:
Katalogisiert in alles wird gut | Kommentare (6)Koriandergrün und Safranrot - Preethi Nair
“TU WAS DU WILLST, FINDE DEN TAKT UND LAUSCHE DEM MAGISCHEN GESPRÄCH.”
Zitronensaft und Ingwer für die Seele, Mango für die Träume und Honig für den inneren Frieden - in ihrem indischen Heimatdorf war Nalini dafür berühmt, mit ihren sinnlichen Speisen Körper und Geist heilen zu können. Bis Familienoberhaupt Raul entscheidet, sie und ihre Kinder zu sich ins ferne London zu holen…
Ein sinnlicher, lebenswerser und sehr weiblicher Roman über die Magie des Essens und die Kraft der Liebe.
Mein Fazit:
Hier wird die Geschichte der Familie Kathi erzählt, aus der Sicht der Mutter Nalini und ihrer Tochter Maya. Kennenlernt man die Familie mit der Geburt von ihrem zweiten Kind Maya. Die ersten Jahre Ihrer Kindheit hat sie in bester Erinnerung, obwohl ihr Vater immer unterwegs ist, angeblich die Arbeit. Mit 4 Jahren zieht sie mitsamt der Familie nach London um. Dort wird die Familie allerhand negatives wie auch positives erleben.
SIe lernen wahre Liebe und Freundschaft sowie auch Verrat und Hass kennen, denn Raul lässt seine Familie eines Tages im Stich. So müssen sie raus aus der Villa, dank des bisherigen Lieferantenfahrers, der immer die exotischen Gewürze für Nalini bringt, erhält die zurückgebliebene Familie eine Chance nicht auf den Straßen Londons zu leben. Ihr weiteres Abenteuer beginnt…
Ich finde das Buch lesenswert, gibt es einem doch einen kleinen Rat mit auf dem Weg, nämlich niemals aufzugeben. Nalini tat dies auch nicht, sowie ihre Kinder. Sie schaffte es dank ihrer Kochkünste zB einen Laden zu eröffnen. Und doch gibt es auch andere Weisheiten, die hier in leckeren Portionen dargeboten werden, die Wichtigkeit der Familie und der Liebe.
Katalogisiert in buchstabencontent | Kein Kommentar (0)Windige nasse Gruesse
Endlich ist die Erkältung niedergekämpft. In letzter Zeit gab es da noch so einige Hindernisse, die mich vom blogen abhielten, aber auch das ist jetzt erstmal beiseite geschoben, denn wir haben eine Woche Urlaub.
Ja, endlich! Eine Woche nochmal durchatmen und Kräfte sammeln. Wie immer zu dieser Zeit befinden wir uns an der schönen Nordsee, denn einmal im Jahr muß ich da gewesen sein, sonst bin ich unglücklich. Damit hab ich auch Herzeblatt angesteckt und mittlerweile ist es ein Wochenurlaub geworden. Da kann ich mich gar nicht drüber beschweren ;).
Gestern haben wir die FeWo bezogen und nächsten Sonntag gehts erst wieder nach Hause. Die Luft ist hier so schön klar und salzig, das schmeckt auch. Wetter ist herrlich. Eigentlich ist mir das in dieser Woche egal, was für ein Wetter hier herrscht, hauptsache, genau, ich hab meine Nordsee vor der Tür. Zum Kräfte sammeln ist es hier optimal. *freu*
So, ich sitz hier vor Herzeblatts Schlepptop und wir sind nun “stolze” Besitzer eines Web´n´Walk-Sticks, damit wir nicht immer nach Aurich zum Goldenen M fahren müssen. Das heißt es könnte durchaus sein, das ihr noch in dieser Woche was von mir hört.
Nun gehts gleich ans Frühstück brunchen.
Bis demnächst,
eure Ri
Katalogisiert in alles wird gut | Kein Kommentar (0)Krisenstimmung
Da möchte man endlich mal den Spätdienst des Herzeblatts ausnutzen und endlich Beiträge schreiben, die schon seit Tagen auf Veröffentlichungen warten, Fotos einstellen, andere Blogs wieder lesen und kommentieren und überhaupt einfach alles nachholen. Dazu brauch man aber den heimischen Rechner. Der bekommt auch eine Einspeisung ins Atomstromnetz. Da gab es auch keinen Ausfall. Alles läuft, der Ton gibt nen Ton von sich und brummt dann erstmal. Das Bild bildet sich und wartet auf neuen Input. Nur einer spielt nicht mit. Genau. Der heimische Rechner. Will nicht. Streikt. Hoffentlich nicht unbefristet. Alle Stecker stecken am ordnungsgemäßen zugeordneten Steckplatz. Nichts wackelt. Doch. Meine Stimmung. Das Bild bildet nicht mehr. Zeigt einen Blackout an. Der Ton brummt weiter. Doch der Rechner ist stumm. Die Einschalttaste. Funktioniert. Aber nur halb. Es gibt keinen Widerstand mehr beim Einschalten. ARGH! Und wo ist Herzeblatt, wenn man in braucht?? Arbeiten! Nur nicht an meinem heimischen Rechner. EIgentlich ist das ja auch gar nicht “mein” Rechner. Das ist Herzeblatts alter abegestoßener verbrauchter, aber immerhin noch schneller und neuerer Rechner als mein tatsächlich MEINER war. Schmollt der vielleicht nur? Will er nur wieder Zärtlichkeiten mit meinem Herzeblatt austauschen? Fühlt der sich in meinem Zimmer nicht wohl? Brauch der mehr Tageslicht? Hab ich einen an der Waffel? Ist sein Seelenfrieden gestört? Oder findet er meine Tätigkeiten so toll, dass was durchgeschmort ist? Aus Liebe. Versteht sich ja von selbst.
Hach!
Nachher ist die Welt wieder rosig. Irgendwann. Wenn Herzeblatt wieder da ist. Jetzt muß ja sein Notebook herhalten. Da kann ich aber nicht das machen, was ich machen wollte. Snif. Ja. ich janke. Hör aber schon auf.
die Ri
Katalogisiert in alles wird auch nicht gut | Kommentare (4)








