It´s time to say Au revoir…
denn die Ri und ihr Herzeblatt machen sich heute abend auf den langen Weg an die Atlantikküste und bleiben da erstmal geschlagene beneidenswerte triumphale vier Wochen.
D. h. ihr werdet von meinen Wahnvorstellungen erstmal etwas verschont, ich versuch Euch aber 1 x die Woche auf den Laufenden zu halten. Sozusagen der alltägliche Wahnsinn des Urlaubs.

In diesem Sinne relaxt und entspannt Euch genauso gut wie ich und bis bald
eure Ri
Katalogisiert in privatkram | Kommentare (5)Bin neben der Spur…
… aber völlig.
Fing schon heute morgen an. War vor meinem Wecker wach, hab den dann ausgemacht, da mein Herzeblatt heute Spätdienst hat. Statt aufzustehen dreh ich mich lieber noch für zwei Minuten um… das waren dann insgesamt 40 Minuten.
Nun ja, rein in die Plürren, zum Bahnhof gejagt und ab in die supermegavolle S-Bahn. Halbe Stunde stehen, oh wie war das schön!
Uf der Arbeit gelingt mir absolut nichts, als ob jemand mir Wattebäuschchen ins Hirn gelegt hat, ne nicht die schweren Blauen, sondern die juckenden Gelben. Ich frag mich schon die ganze Zeit, was heute in meiner Jodtablette war.
Der Knüller ist aber folgender: Heute ist Treffen der anonymen Bücherfreaks, nein ist ein Treffen von Bookcrossern ( einmal im Monat tauscht man sich über Bücher oder übers Leben aus, natürlich mit Büchertausch ;-) ). Ich hab was zum Abgeben, werde aber auch was bekommen. Ja, die Tüte steht schön brav zu Hause, da ich sie in meiner morgendlichen Eile komplett vergessen habe. D. h. für mich nach Hause fahren, die Tüte holen, den Zug wieder erwischen und hinfahren. Da ich eh nicht lange bleiben wollte, bin ich dann mal ungezwungene unendliche 30 Minuten beim diesmaligen Treffen. Ich freu mich.
Nimm mir doch mal bitte einer die juckenden gelben Wattebäuschen ausm Hirn, das klebt so und macht nur Unfug mit mir. ARRRGGGHHH!
Es gibt Tage, die sollten lieber Nächte sein!
Eure Ri
Katalogisiert in privatkram, randnotiz | Kein Kommentar (0)Schattenschwester - Simone van der Vlugt
Als Marjolein während des Unterrichts von ihrem Schüler mit einem Messer bedroht wird, gerät ihr sonst so behütetes Leben aus den Fugen. Sie fühlt sich von den Kollegen alleingelassen, überall wittert sie Gefahr, und selbst ihr Mann versagt ihr die nötige Unterstützung. Wochen später wird Marjolein erschossen aufgefunden. Doch noch während die Polizei im Umfeld des Schülers ermittelt, tritt die Zwillingsschwester der Ermordeten auf den Plan. Marlieke, die immer im Schatten ihrer allseits beliebten Schwester gestanden hat, scheint plötzlich aufzuleben. Genießt sie es, nicht mehr nur Zwilling zu sein? Ist ihre Trauer nur gespielt? In diesem Psychothriller ist nichts so, wie es scheint! (via amazon.de)
Mein Fazit:
Der Aufbau des Buches mag ein wenig verwirren, die beiden Zwillinge teilen sich die Erzählweise. Marjolein erzählt ihre Sicht der Dinge auch in der zeitlichen Reihenfolge, zwischendurch kommen einige Kapitel aus Marliekes Sicht der Dinge, entweder zeitlich angrenzend oder erklärend ein Blick zurück. Das kann einen schon wuschig machen, wenn man nicht immer auf die Kapitel-Überschrift achtet, welche Sicht denn das jetzt ist.
Nachdem das Problem geklärt ist, tut sich das nächste auf. Wann erfahr ich denn mal was soooo schlimmes über die Tote? Auf dem direkten Klappentext (der hier nicht steht) wird Marjoleins Tugendhaftigkeit in Bezug auf alles in Frage gesetzt. Ungefähr so lautete die Frage: “War Marjolein immer die brave Ehefrau, die liebende Mutter und freundliche Lehrerin wie behauptet wurde?” Jeder hat irgendwo eine Leiche im Keller, doch Marjolein überhaupt nicht, immer die pflichbewußte, hilfsbereite, freundliche und liebende Person. ABER, ihr Umfeld ist alles andere als koscher. Angefangen von ihrem Ehemann, ihrer Zwillingsschwester, deren beide innigste Freunden… Hilfe!
Gesellschaftkritisch wird es am Anfang. Wie reagiert man richtig, wenn an einer Brennpunktschule ein ausländischstämmiger (ist das so korrekt??) Schüler die Lehrerin mit einem Messer bedroht und ständig als Hure, Fotze usw. tituliert? Schulleitung und Lehrerin (Marjolein) haben da nicht ganz die gleiche Meinung.
Aber ansonsten wird hier ein Bild der Heuchelei heraufbeschworen, das ehrlich gesagt zu viel wird. Der Täter ist diesmal nicht der Gärtner. Und endlich kann ihre Zwillingsschwester die Kraft finden, aus sich selbst herauszukommen und über den überdimensionalen Schatten Marjoleins zu springen, nein, sie war es auch nicht, das müßt Ihr Euch selbst erarbeiten :happysmile:
Zum Glück war dies Buch nur eine Leihgabe meiner Arbeitskollegin (Danke nochmal!), hätte ich mir dies Buch selbst gekauft, ich glaub ich hätt angefragt, ob ich es nach kurzer Lesezeit wieder zurückgeben kann ;-)
Für mich ein Flop, für andere vielleicht ein Hit. Zum Glück sind Geschmäcker (wie schon einmal erwähnt) verschieden.
Eure Ri
Katalogisiert in buchstabencontent | Kein Kommentar (0)Die Feuerprobe - Laurie R. King

Anne ist Professorin für Theologie. Wenige wissen, dass sie sich die Schuld am Tod ihres Mannes und ihrer Tochter gibt, die beim kollektiven Selbstmord einer Sekte starben. Deshalb infiltriert sie für das FBI als Undercoveragentin verdächtige Sekten. Und nun ist sie in einer, in der über hundert Kinder vielleicht in Lebensgefahr sind. (via amazon.de)
Mein Fazit:
Anne ist keine typische Heldin, früher einmal selber Sektenmitglied und hat eine merkwürdige Art sich ihrer Selbst zu entledigen und mit der neuen Figur, die Sie -eingeschleust- in einer Sekte wiederspiegeln soll. Nämlich Sex mit dem FBI-Fritzen, egal ob der will oder nicht. Ist doch schon merkwürdig oder? Jedenfalls wurde ich hier schon mal stutzig. Nun ja, jedem das Seine.
Anne wird sehr schnell in die vermeintliche Sekte aufgenommen, darf Kinder betreuen und die niederen Arbeiten verrichten (Hausarbeit). Alles nur weil sie ein kleines Mädchen zum Sprechen bringt. Sie erfährt das man Interesse an deren Bruder hegt und versucht sich mit ihm auch anzufreunden. Bald darauf werden Sie “verlegt” um die Reinheit des Glaubens zu lernen. Ah ja! Hier nimmt dann die Geschichte ihren Lauf.
Man fiebert am Anfang mit Anne mit. Ihre Vergangenheit und ihr Neuauftrag widersprechen sich und das ist das Interessante daran, gelingt es ihr? Der Schluß kommt mir zu abrupt. Was wird aus den Kindern, mit denen Sie sich angefreudet hat? Was aus manchen Sektenmitgliedern? All das wird man nicht erfahren, da hier Schluß ist. Wer landschaftliche Beschreibungen liebt, ist hier richtig. Wer hier einen knallharten Thriller/Krimi vermutet (wie ich), wird wohl etwas oder gänzlich enttäuscht sein. Manchmal zieht es sich ein wenig. Aber das ist Geschmackssache.
Als vertane Lesezeit würde ich es aber auch nicht sehen. Nur als Highlight kann ich es nicht bezeichnen.
Eure Ri
Katalogisiert in buchstabencontent | Kein Kommentar (0)Wie veredelt Mann Bier?
Gerade mal wieder durch die Nachrichten gezappt und dabei hängen geblieben.
Ne, jetzt kommt hier kein tolles neues Braurezept oder die Anregung wie beim Käse Schimmelpilze hinzuzufügen, neee, hier mal ein australische Methonde:
Man nehme vier Freunde/Bekannte/Mitfahrer, ein fünfjähriges oder andersjähriges Kleinkind, die Limousine seiner Wahl und fährt zusammen einen Bierkarton holen. Bei der Rückfahrt schnallen sich alle Erwachsene und der Bierkarton an, schließlich geht die Sicherheit ja vor. Das Kind, tja, das Kind hat Pech, oder habt ihr schon eine FünfsitzerLimousine mit sechs Anschnallgurten gesehen? Soweit so gut, ein Polizist wurde aufmerksam und konnte es kaum glauben. Hier tritt der Punkt der Veredelung ein: Strafzettel über 450 Euro!
Das dürfte der teuerste Bierkarton seines Lebens sein, nachzulesen hier.
Richtig so meint die Ri
Katalogisiert in Uncategorized | Kein Kommentar (0)Word Time Group
Neuerdings gibt es ja auf Flickr auch Videos zu bestaunen. Nun gut, da hat jeder seine persönliche Meinung zu. Gerade habe ich eine noch recht junge Gruppe gefunden namens Word Time. Die Mitglieder filmen sich beim Vorlesen von vorgebenen Wörtern. HÄH?
Na um zu erfahren, wie die Wörter in den anderen Teilen der Erde ausgesprochen werden. Find ich irgendwie witzig und interessant. Mal mehr Akzent, mal keine Akzent, mal ne andere Betonung usw. Hihi… mein Englischlehrer wäre begeistert auf der einen Seite und völlig entsetzt auf der anderen Seite. Er als absoluter Oxford-English-Vertreter hat ja mit mir seine liebe Mühe gehabt und ich hab ihn sicherlich manches graue Haar gekostet.
Als Beispiel meines absoluten Versagens kann ich Euch diese Geschichte zum Besten geben:
Anfang der Stunde war immer Vokabelabfrage. Gut, nachdem schon drei andere dran waren, traf es leider mich (argh!). Vandalismus war das gewünschte Word… klar: vandalism… gar nicht so schwer! Doch die Betonung war das A und O. So durfte sich der Rest der Klasse entspannt zurücklehnen, mich bei meinem kurz bevorstehenden Heulkrampf beobachten und Käsekästchen zocken mit den Nachbarn, denn es durfte erst ein anderer weitermachen, wenn ich dieses bekloppte Wort richtig betont habe. Toll, die Stunde war um und es war immer noch falsch (heute könnt ich mich beeumeln darüber!). Also vierzig Minuten eine Vokabel betonen, spitze was! Ich hab es nicht gebacken bekommen, sein LMAA-Betonungsmist nachzuäffen. Die Betonung liegt angeblich übrigens auf der zweite Silbe, also van-DA-lism. Keine Ahnung, denke mir den englischsprachigen Folk ist es auch schnuppe, oder?
Aus dieser Sicht gesehen, find ich die Gruppe ne richtige Entdeckung. Mehr Pronunciation, please! ;-)
Die Ri
PS: Mein Englischlehrer war aber sonst in Ordnung, hat er mir doch glatt aus ner fünf ne Vier gemacht. Nur weil die Mädels mir mit 5 (FÜNF!!) Flaschen Haarlack (und in den 80igern war Haarlack auch richtiger Haarlack) die schulterlangen Haare hochtoupiert hatten. Das Motto hieß: “Arbeit zurück - Mir stehen die Haare zu Berge”. Das war auch im wahrsten Sinne des Mottos der Fall… ne Flasche Shampoo hab ich gebraucht, damit sie wieder normal lagen *ächz*. Und der Brüller der Schule war ich! *bäh*
Katalogisiert in empfehlenswert, randnotiz | Kommentare (2)Retro-Spiele-Rausch: Bomberman
Vor einiger Zeit hab ich mir für meinen DS Bomberman gekauft.
Boah, das fetzt mich weg! Totaler Spielefreak wahr ich ja noch nie, aber das hier hatte schon immer das Zeug dazu. Jetzt häng ich bei so schönen Wetter inne Hütte rum, zwischen Urlaubssachen zusammenpacken, Urlaubsputz und Bomberman zocken, tsts… ;-)
Damit ihr wißt von was ich rede, könnt ihr hier mal n Flashgame dazu zocken, macht auf jeden Fall Laune!
Falls Bomberman mal langweilig werden sollte, dann kommt Rockford wieder hervor und sammelt in Boulder Dash Rocks! wieder für seine Crystal Diamanten… ehrlich gesagt ich krieg ja völlig ein Flash und könnte meinen Amiga hinterheulen… wuaaahhh! Da hatte ich Boulder Dash Construction Kit… zum SelberLevelbasteln! Was war das abgefahren!
In diesem Sinne… bomb it!
die Ri
Katalogisiert in nur mal so | Kommentare (3)Der schwarze Daumen sucht einen neuen Freund
Im Gegensatz zu meinem Herzeblatt besitz ich einen schwarzen Daumen, sozusagen bin ich die schwarze Witwe für alles blühenden Pflanzen, okay, auch für manches Grünzeug. Das einzige was mir gelingt sind Kakteen. Ist ja nun auch nicht wirklich schwierig.
Aber ich kann doch nicht die komplette Hütte mit Kakteen bestücken. Das sieht doch nicht wirklich hübsch aus. Ich möchte Blühendes! Buntes! Bloß mein Grüner-Daumen-Besitzer findet Blühendes und Buntes naja, dann doch lieber noch ein Ficus… (bäh!)
So, beim Papier sortieren kam mir dann eine kleine Kolummne wieder in die Finger mit dem sagenhaften Titel: Suchen Sie einen wahren Freund? Ehrlich gesagt, nö, ich such ne blühende bunte Pflanze, die unkaputtbar ist. Aber mal schauen, was die anbieten:
Für Gestresste -> Jasmin (beruhigende Wirkung des Duftes, einmal pro Woche gießen, hmpf!)
Für Sensationslüsterne -> Königin der Nacht (das erinnert mich an den Walter Matthau-Film… *kicher* )
Für Mütterliche -> Usambaraveilchen (täglich mit Wasser besprühen…. neeeee!)
Für Unsichere -> Zimmerkalla (Die Kalle macht klare Ansagen, Kopf hängen = Wasser!, hey, das wäre Sie vllt.)
Für Ungeduldige -> Hibiskus (Häufiges gießen, snif, der sieht sooooo schön aus… uäääähhh)
Für Langschläfer -> Baumfreund (ne, ist Grünzeug pur)
Für Pragmatiker -> Aloe Vera (ne, ist auch Grünzeug, aber doch noch hübsch)
Für Egoisten -> Warzenkaktus (ich hab genug Kakteen…)
Hrmpf, da käme für mich ja wirklich nur ne Zimmerkalla in Frage. Denn Gießen kann schon mal vergessen werden… *pfeiff*, aber wenn die “klare Ansagen” macht, dann dürfte das ja nicht schwierig sein.
Foto by Nemo´s Great Uncle via flickr
Tja, ich würd euch ja gerne ein Foto zeigen, von der Kalla, doch irgendwie kann ich gerade keine Bilder einbinden, ich find es zum Ausscheiden des Mageninhalts…. grrr. Vllt. kommt später eins hinterher.
Kann mir mal jemand erklären, warum das Plugin zum Einbinden von Fotos und Videos soo launisch ist? Tsss!
Katalogisiert in nur mal so, zitierwahn | Kommentare (2)Pfiffi war mal wieder Gassi…
und brachte dieses 4er-Stöckchen von Konna´s Blogrand mit.
Dann mal los, diesmal 4 Dinge aus meinem Leben:
4 Jobs, die du in deinem Leben hattest
- Kinderbetreuung inne KiTa (Praktikum)
- Graueste Maus anne Penne
- Mädchen-für-fast-alles im Optik-Großhandel (kauffm)
- Pastasaucenzubereiter der Familie (gewesen)
4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst
- Harry und Sally (oh ja, oh jaaaaaa)
- Love and Sex
- Equilibrium (FREIHEIT FÜR DIE MUSEN)
- Nightmare before Christmas (*kicher*)
4 Orte, an denen du (gern) gewohnt hast
Tja, ich bin zwar einige Male umgezogen, aber immer innerhalb des Potts, also erscheint hier stellvertretend:
- das Ruhrgebiet
4 TV-Serien, die du gerne anschaust
Ich hab es aufgegeben Serien zu schauen. Irgendwie war das immer ein Zwang zu dieser Zeit vor der Kiste zu sitzen und zu schauen, wie es weiter geht, denn morgen spricht ja eh schon die Welt darüber, d. h. aufnehmen wäre auch extrem doof gewesen. Ergo, bin ich dermaßen raus aus dem Rennen, das es mich gar nicht mehr interessiert.
4 Plätze, in denen du im Urlaub warst
- Kreta, Griechenland
- Fehmarn (naja, war beide Male total verregnet… argh!)
- Cala Figuera, Mallorca (das ist jetzt auch schon zig Jahre her, mit Mama, Papa, Opa, Oma, Ball, Streß)
- St. Girons-Plage, Frankreich
4 Webseiten, die du täglich besuchst
- mein feedreader
- bookcrossing-forum
- amazon.de (gibt´s neue Bücher ?? )
- mein Blog (versteht sich ja von selbst)
4 deiner Lieblingsessen
- Pasta in allen Variationen
- Asiatisch
- Käse, besonders Ziegen- oder Schafskäse
- Hähnchenbrust mit Brunch (Paprika-Pepperoni) und Reis (schmakofatzig!)
4 Plätze wo du gerne im Augenblick sein möchtest
- im Urlaub (ist ja nicht mehr lang *g*)
- Blaue Lagune in Reykjavik
- Mit Freunden Picknick am Silbersee
- in der Sauna
4 Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst
- Rüdiger vom Thatblog
- Sebastian vom Tonnendreher
- wer es sonst noch gerne hätte, der darf sich gerne bedienen
Pfiffi ist jetzt so gesättigt vom Stöckchen, an dem nagt er nämlich noch, da nimmt er es auch keinen übel, wenn es nicht beantwortet wird.
Katalogisiert in stöckchenwahn | Kommentare (3)Verborgene Muster - Ian Rankin

In Edinburgh geht ein Monster um - ein brutaler Mörder, der bereits zwei kleine unschuldige Mädchen entführt und erwürgt hat. Detective Sergeant John Rebus bleibt nicht viel Zeit, das dritte Mädchen, das als vermisst gilt, zu finden. Doch jede Spur scheint aussichtslos, bis Rebus plötzlich begreift, dass der Täter längst Kontakt mit ihm aufgenommen hat … (via amazon.de)
Mein Fazit:
Mal wieder ein schöner Rebus-Krimi, auch einer indem man mal was näheres von ihm erfährt. Für alle die, die ihn nicht kennen: John Rebus war erst beim Militär, um sich dann zur Polizei versetzen zu lassen. Natürlich gehört er nicht zur einfachen Sorte Mensch, wär ja auch zu schön, er trinkt gerne mal, rauft sich gerne mal und das andere übliche. Seine Ehe ist den Bach runter gegangen, seine Tochter sieht er nur “selten”. Dafür hat er immer eine gute Nase, was so komische Fälle angeht, er geht gerne merkwürdige Wege, um das Ziel zu erreichen und seine Vorgesetzten wissen zwar, was sie an ihm haben, doch seine Macken können Sie nicht übersehen.
Nun zu diesem Teil der Serie (ist übrigens der erste Teil der Rebus-Serie): Hier erfährt man warum Rebus das Militär verlassen hat, wie die Beziehung Vater-Sohn und Bruder-Bruder war und wie er darunter leidet, seine Frau und Tochter nur selten zu sehen. Es werden Mädchen von einem Irren ermordet. Zum gleichen Zeitraum bekommt Rebus merkwürdige Post, ohne Absender und nur wenige Zeilen. Die Verbindung dazu wird ihm erst viel später, aber noch rechtzeitig bewußt. Denn mittlerweile ist seine 12jährige Tochter auch entführt worden, das Schlimmste wird vermutet. Schafft er es?
So, jetzt muß ich mal sagen, dass ich die Rebus-Serie nicht der Reihenfolge gelesen habe, so dass ich erst jetzt den ersten Teil beurteilen kann. Für alle die anfangen wollen mit einer Krimiserie, die in Edinburgh spielt, sei hier der Rat gegeben, lest unbedingt erst Teil 1, denn hier bekommt ihr Hintergrundinformationen, die ihr später zum besseren Verständnis benötigen könnt. Denn Rebus´seine Militärzeit spielt in einigen Fällen noch eine Rolle, sei es zum Positiven oder auch zum Negativen.
Mir hat der erste Teil sehr gut gefallen, sehr emotional und ein einfühlsamer Blick in eine kaputte Seele. Hinzu kommt noch der Spielort, mit dem verregneten grauen Edinburgh klasse gewählt. Der Fall ist interessant und etwas kniffelig. Hinzu kommt noch die familiäre Auseinandersetzung mit seinem Bruder. Gelungen! Macht Laune mal wieder mehr von Rebus zu lesen.
Die Ri meint als Krimieinstig und auch so lesenswert.
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